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Erweiterungen

Adresse: /einstellungen/erweiterungen Rechte: Systemeinstellungen verwalten (settings.manage); für den Speicher zusätzlich Speicheranbindung verwalten (documents.config)

Nicht jede Gruppe braucht jedes Werkzeug. Was niemand nutzt, kostet trotzdem einen Menüpunkt, eine Zeile in der Datenschutzerklärung und eine Frage mehr bei jeder Einarbeitung. Hier lässt sich einschalten, was gebraucht wird – der Rest bleibt draußen.

Gebuchte Bereiche

Ganz oben steht – sofern für eure Instanz ein Umfang hinterlegt ist – welche Bereiche gebucht sind. Das ist etwas anderes als die Schalter darunter, und der Unterschied ist wichtig:

  • Gebucht ist, was zu eurem Vertrag gehört. Diese Auswahl trifft der Betreiber. In der Anwendung lässt sie sich nicht ändern – es gibt dafür bewusst keinen Schalter, auch nicht für die Administration.
  • Eingeschaltet ist, was ihr von dem, was ihr habt, auch nutzen wollt. Das entscheidet ihr selbst.

Wer zum Beispiel nur die Materialverwaltung abonniert hat, sieht Mitglieder, Bank oder Veranstaltungen gar nicht erst: kein Menüpunkt, und über die Adresse kommt dort nicht gefunden zurück. Erweiterungen, deren Bereich nicht gebucht ist, sind mit nicht gebucht gekennzeichnet und lassen sich nicht einschalten. Unter Benutzer & Rechte sind ihre Rechte ebenfalls ausgeblendet.

Auch hier gilt: nicht gebucht heißt nicht weg. Die Daten bleiben unangetastet stehen. Wird ein Bereich zugebucht, ist alles wieder da, wo es war.

Der Stand wird regelmäßig beim Betreiber abgeglichen; darunter steht, wann das zuletzt geklappt hat. Über Jetzt prüfen geht es sofort. Ist der Betreiber gerade nicht erreichbar, gilt der zuletzt bekannte Stand weiter – eine Störung dort nimmt euch nichts weg.

Was hier steht

ErweiterungWas sie mitbringt
ToDosBoards mit Listen, Karten mit Frist und Erinnerung, Kommentare, Anhänge, Tags
BelegungsplanRäume, Plätze und Geräte stundenweise belegen, mit Wiederholung und öffentlichem Ansichtslink
LeitungsteamsWer leitet im kommenden Jahr welche Stufe – Wünsche und Ausschlüsse erfassen, Aufteilung rechnen lassen
MitgliederportalSelf-Service für Mitglieder und Eltern
DokumenteOrdner und Dateien mit Freigaben, lokal oder in einer Nextcloud

Jede Erweiterung nennt dazu, was das Abschalten bedeutet – welcher Menüpunkt verschwindet und was danach nicht mehr passiert. Das steht dort, bevor du den Schalter umlegst, nicht hinterher.

Aus heißt aus

Ein abgeschaltetes Modul verschwindet nicht nur aus der Navigation, sondern antwortet auch über die Adresse mit nicht gefunden. Ein ausgeblendeter Menüpunkt allein wäre eine Fassade: wer die Adresse kennt oder noch einen alten Browser-Tab offen hat, käme weiter hinein.

Ausgenommen ist die Einrichtung eines Moduls – sonst ließe sich ein einmal abgeschaltetes Modul nie wieder einschalten. Beim Dokumente-Modul bleibt deshalb die Speicher-Konfiguration erreichbar.

Aus heißt nicht weg

Die Daten eines abgeschalteten Moduls bleiben erhalten und sind nach dem Einschalten wieder da. Auch die Datenauskunft und der Löschlauf erfassen sie unverändert weiter – ein abgeschaltetes Modul darf keine Lücke in der Auskunft sein.

Wiederkehrende Läufe eines abgeschalteten Moduls pausieren dagegen: es gehen keine Erinnerungen mehr raus und nichts wird endgültig gelöscht.

Rechte abgeschalteter Module

Unter Benutzer & Rechte sind die Rechte eines abgeschalteten Moduls ausgeblendet – sie zu vergeben brächte nichts.

Eine Ausnahme: bereits vergebene Rechte bleiben sichtbar, mit dem Hinweis (Erweiterung aus). Sonst wäre es eine unsichtbare Berechtigung, die wieder greift, sobald jemand das Modul einschaltet.

Umlegen nur mit deinem Passwort

Einen Schalter umzulegen verlangt das Passwort deines eigenen Kontos – in beide Richtungen. Aus nimmt einer ganzen Gruppe einen Bereich weg, An holt ihn samt Menüpunkten und Erinnerungsmails zurück. Beides sollte niemand aus Versehen tun und niemand an einer Sitzung, die in der Pfarrheimküche offen stehen geblieben ist. Angemeldet zu sein beantwortet die Frage „wer bist du?" – nicht die Frage „bist du gerade wirklich dabei?".

Beim Ausschalten steht im selben Fenster, was danach fehlt. Der Text ist derselbe wie in der Tabelle oben, nur an der Stelle, an der er zählt.

Gefragt wird an allen drei Stellen, an denen derselbe Schalter liegt: hier, beim Mitgliederbereich unter Allgemein und bei den Dokumenten in der Speicher-Konfiguration. Die beiden letzten fragen nur, wenn sich der Schalter wirklich bewegt – wer daneben nur Farben, SMTP oder den Basisordner ändert, tippt nichts.

Zwei Fälle ohne Passwortfeld

Konten mit Nextcloud-Anmeldung haben in der Anwendung kein eigenes Passwort – es liegt beim Anmeldedienst und lässt sich hier nicht prüfen. Statt des Passwortfelds kommt eine schlichte Ja/Nein-Rückfrage. Die Alternative wäre, solche Konten von der Verwaltung ihrer eigenen Instanz auszusperren.

Support-Sitzungen kommen gar nicht durch. Eine Support-Sitzung übernimmt ein bestehendes Konto, dessen Passwort der Betreiber nicht kennt – und das ist so gewollt: Bereiche ein- und auszuschalten ist eine Entscheidung des Vereins, nicht des Supports.

Geprüft wird die Eingabe im Server, nicht im Browser. Eine Rückfrage, die nur die Oberfläche stellt, wäre eine Höflichkeit – keine Prüfung.

Wer darf schalten

Die meisten Schalter brauchen Systemeinstellungen verwalten. Der Schalter für die Dokumente hängt dagegen an Speicheranbindung verwalten – wer den Speicher einrichtet, soll ihn auch ein- und ausschalten dürfen, und dieser Bereich ist nur ein zweiter Weg zum selben Schalter, kein zusätzlicher Schlüssel dafür.

Erweiterungen, für die dir das Recht fehlt, siehst du trotzdem – zu wissen, was es gibt, ist etwas anderes, als es umschalten zu dürfen.

Seit wann ist das an?

Bei eingeschalteten Erweiterungen steht Datum und Person dabei. Ein Modul, das plötzlich da ist, wirft genau diese Frage auf – und das Aktivitätsprotokoll hält nur die letzten Monate vor.

Hat dies deine Frage beantwortet?